Hausnotruf

Ein Drittel aller über 65-jährigen zu Hause lebenden Personen stürzt einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen ist es fast die Hälfte.

Ein Hausnotrufsystem kann einen Sturz nicht verhindern, aber im Notfall kann schnelle Hilfe geholt werden. In der Regel trägt man den Hausnotruf als Notrufarmband oder als Kette um den Hals, so dass der Knopf immer greifbar ist. Durch den Druck auf den Notrufknopf kann ein Hilferuf ausgelöst werden, ohne das Telefon erreichen zu müssen.

Zusätzlich zum Notrufknopf gibt es noch die Funktion des passiven Alarms. Hier muss durch den Benutzer regelmäßig eine Taste betätigt werden, wodurch er bestätigt, dass es ihm gut geht.

Für die Inbetriebnahme reicht in der Regel eine einfache Steckdose aus.

Neben dem klassischen Hausnotruf für den häuslichen Bereich gibt es auch mobile Systeme mittels GPS-Ortung für unterwegs. Dadurch kann auch beispielsweise beim Einkaufen, Spaziergängen und Ausflügen oder bei der Gartenarbeit Hilfe geholt werden. Im Notfall können Sie geortet werden und werden von Rettungskräften zielsicher gefunden. So bleibt der Alltag unabhängig und ein Stück weit sicherer.

Der Benutzer entscheidet selbst, wer im Notfall zuerst gerufen wird. Dies können Angehörige, Nachbarn, der Pflegedienst oder ein eigener Bereitschaftsdienst des Anbieters sein.

Der Wohnungsschlüssel kann beim Hausnotrufbetreiber, Pflegedienst oder einer frei gewählten Person hinterlegt werden, so dass das Betreten der Wohnung auch dann möglich ist, wenn der Betroffene die Türe nicht mehr öffnen kann. Bei professionellen Anbietern wird der Schlüssel in einem Tresor aufbewahrt und nur mit einer Nummer – nicht mit Namen – versehen.

Lebt der Betroffene überwiegend oder ganz alleine, oder lebt mit jemandem zusammen, der in Notsituationen nicht in der Lage ist, Hilfe zu rufen und kann mit in Notsituationen wie z.B. einem Sturz nicht mit einem Telefon Hilfe geholt werden, bezuschusst die Pflegekasse einen Hausnotruf sowohl für die einmalige Installation als auch die monatlichen Betriebskosten. Voraussetzung für die Bezuschussung von 23 € pro Monat ist ein Pflegegrad und die Genehmigung durch die Pflegekasse.

Falls Sie einen Hausnotruf benötigen, vermittle ich Ihnen gerne einen bundesweit tätigen Anbieter.

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